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Alles beim alten

Heute auf dem Weg nach hause:

Ich steige am Heimatbahnhof aus und begebe mich Richtung Wohnung. Zu der Uhrzeit ist nicht viel los und gerade als ich mich wieder dem Radioprogramm hingeben will höre ich laute stimmen. Als ich mich umdrehe, sehe ich wie sich auf dem anderen Bahnsteig im Zug zwei Jungs prügeln. Ich sehe, dass ca. 20 bis 30 Menschen auf dem Bahnsteig stehen und sich auch alle in die Richtung gedreht haben (können aber nicht sehen was los ist) ebenso sitzen im gleichen Wagon auch noch andere Menschen. Aber keiner rührt sich! Bevor ich denken kann, höre ich mich schon rufen „Geht da mal jemand bitte dazwischen“ entweder war ich nicht laut genug oder nicht bestimmend. Denn nichts tut sich. Aber inzwischen hat sich dann doch ein anderer Jugendlicher aus dem Abteil zwischen die beiden gestellt. Ich also rein in die Bahnhofshalle, aber am DB Schalter ist keiner mehr. Also in den Zeitungsladen „nee, von der Bahn ist keiner mehr da“. Kurz überlegt was ich machen soll. Polizei anrufen? Und was wenn die Jungs sich schon wieder beruhigt haben oder der Zug dann schon weg ist? Ich also wieder raus. Geprügelt wird sich nicht mehr, dafür schlägt der Schläger nun die Einrichtungsgegenstände. Meine Gedanken sind nun „und was wenn er den nächsten Ausraster während der Fahrt bekommt?“ Da sich immer noch kein anderer darum zu kümmern scheint gehe ich zurück auf den Bahnsteig um den Lokführer bescheid zu sagen. Der ist aber nicht auffindbar. Was nun? Auf dem Weg nach hinten (schauen ob sich endlich auch jemand anders mal darum kümmert) sehe ich wie der Schläger den Zug verlässt. Ich gehe dann also auch endlich nachhause, geschockt das die Menschen nichts aus dem vergangenen gelernt haben. Das war ein (!) Jugendlicher, der gegen zwei Männer (und bestimmt auch nichts gegen Frauen) hätte aussrichten können.

Mein Fazit: Ab morgen bin ich wieder mit Pfefferspray unterwegs! Auf Hilfe kann ich ja anscheinend nicht hoffen – armes Deutschland!

So kann es weitergehen

Erste Anzeichen

Nach langem suchen fand sich der Käse in der Brotbox wieder. Die frisch gekaufte Strumpfhose ist allerdings immer noch verschwunden.

Sind das die ersten Anzeichen für Alzheimer?

Das war nun also der erste Testlauf gewesen und ich denke ich habe mich ganz gut geschlagen. Ein – zwei Tiefschläge waren zwar dabei, aber ich habe bemerkt, dass ich vor vielem völlig unbegründet Angst hatte. Alles war halb so schlimm und in diesem Monat schon viel schlüssiger und selbstverständlich als im letzten Monat. Natürlich hatte ich in den letzten Wochen auch eine sehr steile Lernkurve, es wäre natürlich schön, wenn diese so weiter gehen würde. Wird sie aber wahrscheinlich nicht. Mir ist in dieser Woche klar geworden, dass die regelmäßig anfallenden Aufgaben nicht mein Problem seien werden, sondern eher die Ad-hoc Fragen/Probleme. Denn oft kann ich einfach nur schlecht oder gar nicht die Tragweite richtig abschätzen. Das wird wirklich nicht einfach in den nächsten Monaten.

Das macht Mut

Gestern war also Weihnachtsfeier bei uns im Betrieb. Und da es die letzte Weihnachtsfeier von meinem Vorgänger war ist er mit großem Tamtam verabschiedet worden. Er hat eine wunderbare Dankesrede vom Chef erhalten. Die allerdings zur Konsequenz hatte, dass ich kurz vor den Tränen war (vor allem weil ich mich vormittags noch mit einer saudummen Frage total in die Nesseln gesetzt hatte). Ich hatte einfach das Gefühl, dass ich diese Position nie so ausfüllen werde können wie er. Das schlimmste aber, als alle wieder saßen ging es dann weiter. Bis die Frau des Chefs irgendwann mal sagte, dass nun gut sei, schließlich säße ich auch noch mit am Tisch. Und auch die Kollegen kamen nachher und meinten: „Keine Sorge wir unterstützen dich“, „Er ist halt ein Mann ;-) “ oder ähnliches. Die bessere Hälfte saß übrigens die ganze Zeit neben mir und drückte meine Hand – er wusste genau wie kurz davor ich war einfach rauszugehen.

Gewichtelt wurde natürlich auch und dank meines weiblichen Spürsinns, wusste ich, dass mein heimlicher Wichtel mein Chef ist. Passend war dann auch das Geschenk. Ich bekam ein Buch/Bildband mit schlauen Sprüchen und in der Karte stand der dezente Hinweis  „Die passende Antwort auf „yes, we can“ -> „Just do it!“

Tschaka

Diese Woche wird es ernst. Das was mir vor vier Wochen in meiner ersten Woche im Unternehmen alles eingetrichtert wurde muss ich nun also wieder abrufen. Und das auch noch in der richtigen Reihenfolge und vollständig. Zudem neigt sich das Jahr unweigerlich dem Ende zu und so müssen noch einige reports mehr als sonst erstellt werden. Heute also Tag 1 und es war alles dabei, von himmelhochjauzend bis zu tode betrübt. Zum Ende hin hat mir meist der erste Schritt gefehlt. Soviele Daten und soviele Möglichkeiten diese zu bearbeiten. Aber nach einem kleinen Anstupser war der Rest meist kein Problem mehr. Sogar bei den von mir sehr gefürchteten Dateiblättern hatte ich eigentlich gar keine Probleme (bis auf interne Verrechnung, aber das konnte ich nicht wissen). Und das i-tüppfelchen heute, ich bin sogar einigermaßen pünktlich (+1st) aus dem Büro rausgekommen. Mal schauen wie es morgen weitergeht (wahrscheinlich nicht so entspannend).

 

Einer ist keiner

Das gab es ja noch nie! Selbst als ich im Ausland war, hatte ich 3!!! Adventskalender (einen von den Eltern, einen von der besten Freundin und einen von der besseren Hälfte). Und was musste ich entdecken als ich heute Abend nachhause kam? Nichts! Kein Adventskalender für mich von der besseren Hälfte! Ich beziehe mich auf das Gewohnheitsrecht! Ich will mein Adventskalender (natürlich selbst befüllt)! Jetzt! Sofort!

Pah, der soll sich mal nachhause trauen!

Gut zu wissen das eine gute Beziehung zu Amerika wichtiger ist als der Datenschutz. Und wie schaut es aus mit der Beziehung zu den eigenen Bürgern aus?

Schon gewusst?

Das Wort Advent kommt vom lateinischen „adventus“ und bedeutet „Ankunft“.

Die Adventszeit geht zurück auf das 6. Jahrhundert. Papst Gregor der Große legte die Zahl der Adventssonntage fest: vier für 4.000 Jahre – die Wartezeit auf den Erlöser.

Seit 1908 gibt es Adventskalender

 

Abendaktivität

Jetzt wird geschmückt!

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